Geschichte und Förderverein

  

                                                                                                      

Die Forderung                                                              

Bereits im Jahre 1982 formulierten Jugendgruppen im Landkreis So sah das Haus vor der Renovierung ausDingolfing - Landau den Wunsch nach einem Jugendtagungshaus, da die vorhandenen niederbayerischen Häuser über Monate hinaus ausgebucht waren. Im Rahmen der kommunalen Jugendplanung wurde diese Notwendigkeit dann vom Kreisjugendring und seinen angeschlossenen Verbänden formuliert und schließlich als Zielsetzung in den Kommunalen Jugendplan aufgenommen. Die Anerkennung der grundsätzlichen Notwendigkeit führte aber nicht gleich zur Errichtung des Hauses. 

 

Der Förderverein

 

Da trotz jahrelanger intensiver Bemühungen des Kreisjugendringes dieses Projekt Die Entscheidungsträger waren von Beginn an zuversichtlichnicht realisiert werden konnte, entschloss sich die damalige Vorstandschaft einen Förderverein zu gründen. Im November 1989 trafen sich Jugendvertreter und andere interessierte Bürger aus dem gesamten Landkreis. Ergebnis war die Gründung des "Fördervereins Jugendübernachtungshaus mit Tagungsmöglichkeit im Landkreis Dingolfing-Landau e.V." Der Verein machte es sich zur Aufgabe, durch zahlreiche Informationsveranstaltungen, intensive Pressearbeit und viele Aktionen, die Errichtung eines solchen Hauses voranzutreiben.
Nachdem ein Neubau politisch nicht durchzusetzen war, musste eine geeignete Immobilie gefunden werden, deren Standort und Grundriss für das Vorhaben geeignet war. So wurden etwa 15 Häuser besichtigt und wieder verworfen. Zudem musste die Baumaßnahme politisch umgesetzt und die nötigen Haushaltsmittel bereitgestellt werden. In den folgenden Jahren bemühten sich dann der KJR und der Förderverein um die Realisierung des Projektes. Im Rahmen einer "Baustein-Aktion" wurden dafür beispielsweise rund 12.500 Mark Spenden gesammelt.

Der Bau

Die erste Besichtigung versprach viel Arbeit

In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Simbach konnte schließlich in Haunersdorf ein Objekt gefunden werden, das in Größe und Umfeld dem Ideal eines Jugendtagungshauses entsprach und zudem in Besitz der Gemeinde war.
Diese sogenannte „Mittermeier-Villa“ - etwa um 1920 von Geheimrat Mittermeier errichtet - wurde im Jahre 1995 u.a. mit Fördermitteln des Bayerischen Jugendrings und der Dorferneuerung zum Jugendhaus umgebaut. Ein Jahr später konnte das Haus schließlich seiner Bestimmung übergeben werden und den vielen ehrenamtlichen Helfern und Freunden Dank gesagt werden, ohne deren Unterstützung der Bau nämlich nicht möglich geworden wäre.


Die aktuelle Situation

Die Betriebsträgerschaft für die Jugendeinrichtung liegt in Händen Runder Tisch Jugendtagungshausder Marktgemeinde Simbach, die Mitarbeiter des Landratsamtes sind für bauliche Anpassungen und die Ausrichtung des Hauses zuständig und der Kreisjugendring übernimmt die Belegung. Das Haus steht seitdem Jugendgruppen, Schulklassen aber auch internationalen Gruppen zur Verfügung und kann sehr viele Besucher verzeichnen.

Der Förderverein begleitet seitdem das Jugendübernachtungshaus weiter. Regelmäßig treffen sich die Mitglieder mit den Verantwortlichen des Landkreises, der Marktgemeinde und des Kreisjugendrings zum sogenannten "Runden Tisch" (Foto rechts), um immer wieder Verbesserungen für das Haus zu erreichen.

 

 

Der Förderverein

Damit der Förderverein Jugendtagungshaus in Zukunft seine
Unterstützung anbieten kann, ist es natürlich wichtig, weiterhin mit Aktionen auf das Haus aufmerksam zu machen und neue Mitglieder zu werben. Falls Sie unser schönes "Juta" - wie das Jugendübernachtungshaus liebevoll genannt wird - durch eine Sach- oder Geldspende oder durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an die

Mitglieder der Vorstandschaft

1.Vorsitzender: Karl Wolf, Wendelskirchen
2. Vorsitzender: Evi Wirsig, Ruhstorf
Kassier: Michael Hofmeister, Waibling
Schriftführerin: Gisela Jahn, Landau
Beisitzer: Josef Beer, Pilsting; Hans-Peter Höpfl, Pilsting;
Beratendes Mitglied: Regina Hurmer (Kommunale Jugendpflegerin)
Rechnungsprüfer: Hildegard Beer, Pilsting; Gerhard Brandl, Straubing

 

Eine Tafel erinnert an die Mühe der Renovierung